SUP-Abenteuer: Die Schuhe

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“Mit diesem Schuh kannst den
Jakobsweg vor- und rückwärts gehen”

- Rocky

Muskelkater, Rocky und die liebe Marilyn

Gib einem Mädchen die richtigen Schuhe und sie kann die Welt erobern. Das wusste schon Marilyn Monroe. Kluge Frau. Gut, dass das auch die Experten bei Sport Förg in Friedberg so sehen. Und auch Tom. Denn eines ist sicher: Mit den ausgelatschten Turnschuhen, die er seit 15 Jahren nicht getauscht hat, kommt er den Ojos del Salados nicht hoch (Nein, kommst du nicht!).


Doch welche Schuhe nimmt man für vier Wochen Südamerika mit? Besser noch: Welche Schuhe brauchen wir für unser SUP-Abenteuer? Im Grunde ganz einfach: Nach einer halben Stunde bei Sport Förg - und der Mega-Beratung von Bergschuh-Experte "Rocky" - sind wir mit zwei Paar Schuhen raus. Einem Trekking- und einem Tourenbergschuh. Seitdem gehe ich mit den fetten Bergstiefeln zum Supermarkt. Einlaufen und so. Es sind keine Schuhe, die Marilyn tragen würde - aber eigentlich schon ganz hübsch.


Diese Schuhe nehmen wir mit:

1. Lowa Renegade GTX MID - Ein Trekkingschuh, den wir die meiste Zeit unserer Reise tragen werden. Das werden unsere Pantoffel – und genau so fühlen sich die schwarzen Brummer auch an. Sie sind ultraleicht und beim ersten Tragen hatten wir schon das Gefühl, dass wir sie jahrelang am Fuß hatten. Keine Blase, keine Druckstelle. Wichtig: Die Schuhe tendenziell zu groß kaufen. Man braucht Platz – vor allem wenn es bergab geht. Und ein zweites Paar Socken geht dann im Zweifel immer noch. Zudem sind sie wasserdicht, stabil und gleichzeitig weich. Es ist der klassische Wanderstiefel mit Allround-Sohlenprofil.


2. Lowa Cevedale PRO GTX - Ein Tourenbergschuh, wie ihr ihn euch vorstellt: robust, atmungsaktiv, wasserdicht, Veloursleder, Bergsteiger-Schnürung mit Klemmhaken für Steigeisen und stark profilierter Vibram-Außensohle. Damit kann zum Ojos-del-Salados-Gipfel nichts mehr schief gehen. Dieser Schuh ist speziell für die Gipfeltage gedacht. Da wir eventuell auch mit Eis und Geröll rechnen müssen.


Der Schuh ist bequem, aber er hat auch Gewicht. Und Einlaufen ist mit diesem Paar noch wichtiger als mit dem Trekkingschuh. Und man trainiert den Popo. Zumindest kommen wir nach dem Spaziergang mit dem Tourenbergschuh und Hund Sammy immer mit Arsch-Muskelkater zurück.


Wir werden die schweren Bergschuhe im Flieger anziehen, um Gewicht im Rucksack zu sparen. Die Wanderstiefel kommen mit ins Handgepäck. Die lassen sich gut stopfen. Und so bleibt für das Mädchen auch noch Platz für ein Paar „schönere“ Schuhe. Damit auch Marilyn glücklich ist.


© Simi Bronnhuber und Tom Fritzmeier

Schuhtipp

Ganz wichtig: Unbedingt im Flugzeug die Bergstiefel ausziehen oder mindestens die Schnürung öffnen. Sonst besteht schnell die Gefahr der Thrombose. Schon bei kürzeren Flügen merkt man sofort, wie sich das Blut unten staut.

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